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Wissenswertes zum Ablauf des Beratungsprozesses

 

Dauer der einzelnen Beratungstermine

 

Die Dauer eines Termins ist nicht auf die Minute festgelegt. Dadurch vermeiden wir, dass ein Gespräch zu einem für Sie unpassenden Augenblick aus Zeitgründen abgebrochen werden muss, was  meist bei allen Beteiligten ein unangenehmes Gefühl hinterlässt. So müssen weder Sie noch ich während der Beratung ständig die Uhr im Blick behalten. Jeder Termin kann um ein paar Minuten verlängert werden, um ein Thema noch zu Ende zu bringen, oder auch verkürzt werden, wenn wir gerade an einer geeigneten Stelle für eine Zäsur sind.

 

 

Einzelgespräche in der Paartherapie

 

Im Laufe der Paartherapie können auch Einzelgespräche sinnvoll sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es um sehr persönliche Themen aus der Vergangenheit geht oder individuelle Grenzen angesprochen werden, die zu den ständigen Konfliktthemen in der Partnerschaft gehören. Sich in solchen Fällen zu öffnen, kann in einem 4-Augen-Gespräch einfacher fallen. Auch ist dort der innere Widerstand, sich selbst etwas einzugestehen und dabei möglicherweise sein Gesicht gegenüber dem Partner zu verlieren, deutlich geringer. 

 

Ich spreche Sie darauf an, wenn ich das Gefühl habe, dass für den weiteren Prozess Einzelgespräche hilfreich wären. Es ist aber auch ein Zeichen der Selbst-Fürsorge, den Wunsch nach einem Einzeltermin zu äußern, wenn das Bedürfnis danach besteht. Ich versichere Ihnen: Dies ist kein Zeichen mangelnden Vertrauens gegenüber dem Partner!

 

 

Rückfälle gehören dazu

 

Wenn Paare an einem Punkt sind, wo Sie externe Hilfe in Anspruch nehmen, befinden sich Konflikte meist bereits über einen längeren Zeitraum in einer Dauerschleife und destruktive Denk- und Verhaltensmuster haben sich bei beiden Partnern verfestigt. Ein Ausstieg daraus gelingt nur, indem diese Muster durchbrochen und Verhaltensalternativen sukzessive aufgebaut und etabliert werden. Dies erfordert Geduld und Durchhaltevermögen!

 

Gerade nach schnellen anfänglichen Erfolgen sind Rückfälle in die alten Muster vorprogrammiert. Dies liegt weder am mangelnden Willen der Partner noch ist es eine Charakterschwäche des Einzelnen. In unserem (Partnerschafts-)Leben kommt es immer wieder zu Stresssituationen und bei Stress greift unser Gehirn unbewusst auf das zurück, was ihm am vertrautesten ist. Auch wenn solche Muster destruktiv sind, so bieten sie uns doch eine gewisse Sicherheit – einfach weil wir sie kennen. Rückfälle gehören also zu einem Entwicklungsprozess dazu. Entscheidend ist, dass der Trend in die für Sie richtige Richtung weist. Haben Sie also Geduld mit sich und Ihrem Partner!

Das Ende der Liebe ist nicht der Streit, sondern die Gleichgültigkeit!