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Trennungsschmerzen und Liebeskummer verarbeiten

Nahezu jeder Mensch leidet bei einer Trennung eine Zeit lang an Liebeskummer oder unter anderen emotionalen Schmerzen. Selbst wenn die Partnerschaft schon seit längerem kriselte und es an emotionaler und körperlicher Nähe mangelte (z.B. aufgrund erlittener Verletzungen), bedeutet eine Trennung den Verlust von Vertrautheit. Diese ist für die meisten Menschen ein wichtiger Pfeiler für ihr Sicherheitsempfinden, das Gewohnheiten und gemeinschaftliche Rituale braucht.

 

Eine der schwierigsten Herausforderungen in der Trennungsphase ist es, nach vorne zu schauen. Sowohl der noch oft präsente Verlust des Vertrauten als auch quälende Fragen nach den eigenen Anteilen am Scheitern der Partnerschaft verschlingen den Großteil der Lebensenergie. Das Erleben von Wut und Trauer in einem Trennungsprozess ist zwar einerseits notwendig, um irgendwann loslassen zu können. Anderseits besteht aber auch eine große Gefahr, sich in einem Teufelskreis aus (Selbst-)Vorwürfen und Selbstzweifeln sowie übermächtigen Emotionen zu verlieren.

 

Falls auch Sie davon betroffen sind, ist eine Beratung durch einen neutralen Dritten oft hilfreich. Durch einen professionellen Umgang mit dieser speziellen Form einer Lebenskrise können die gefühlsmäßigen Abwärtsspiralen leichter durchbrochen werden. Es gibt Fragen, die wichtig sind, sich selbst zu beantworten, und solche, die offen bleiben müssen. Gerade diese Unterscheidung ist oft ein wichtiger Schritt, um wieder nach vorne zu schauen und das eigene Leben in die Hand nehmen zu können. - Gerne unterstütze ich Sie dabei!

Krise ist ein produktiver Zustand! Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

 

 

(Max Frisch)