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Krisenhilfe in akuten Belastungssituationen

Was ist das Bedrohlichste an einer Krise? – Dass sie uns dazu bringt, uns ohnmächtig zu fühlen! Gerade für Menschen, die es von sich gewohnt sind, entscheidungsfreudig und tatkräftig zu sein, kann die Empfindung von Hilflosigkeit traumatische Ausmaße annehmen. Fühlt man sich „wie gelähmt“, scheint einem das eigene Leben langsam aus den Händen zu gleiten.

 

Externe Hilfe in einer persönlichen Krisensituation hat zunächst das Ziel, die innere Orientierungslosigkeit zügig zu ordnen, so dass möglichst schnell ein Mindestmaß an Klarheit und Handlungsfähigkeit zurück gewonnen wird. Im ersten Schritt geht es also um Ordnung und Stabilisierung. Direkt danach rückt die Frage in den Mittelpunkt, worin die Chancen und die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten liegen, die Ihnen die Krise zu diesem Lebenszeitpunkt abverlangt.

 

Ich habe mich in meiner Arbeit spezialisiert auf Beziehungskrisen, Lebens- und Sinnkrisen (die sog. „Midlife-Crisis“) sowie alle Zustände von temporärer Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die in permanentem Stress, Ängsten, Überforderung oder Verhaltenssüchten ihren Ausdruck finden. Kommen mehrere dieser vier Faktoren zusammen, droht nach meiner Erfahrung über kurz oder lang ein Burn-out.

 

Zu den einzelnen Themen (s. linke Navigationsleiste) habe ich jeweils kurz beschrieben, was besonders kennzeichnend für die jeweilige Krisensituationen ist und welche Entwicklungschancen sie uns bieten.

Krise ist ein produktiver Zustand! Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

 

 

(Max Frisch)