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Nähe und Distanz - Regulation

Sowohl Nähe als auch Distanz sind für fast alle Menschen gleichermaßen wichtig. Wir haben sowohl Bedürfnisse nach Bindung und Geborgenheit als auch nach Autonomie und Selbstständigkeit, die uns durch unser gesamtes Leben begleiten. Nähe-Distanz-Konflikte gehören daher zu jeder Partnerschaft dazu. Sie sind auch deswegen unvermeidbar, weil Phasen, in denen unser Wunsch nach Nähe überwiegt, sich schnell mit solchen abwechseln können, in denen wir vor allem frei und unabhängig sein möchten.

 

Gerade in langjährigen Partnerschaften hat zeitweise einer der Partner ein überwertiges Nähebedürfnis oder einen starken Wunsch nach Abstand. Situative Unsicherheiten oder wichtige persönliche Herausforderungen bilden oft den Nährboden dafür. In diesen Phasen wird die Regulation der jeweiligen Nähe- und Distanzbedürfnisse zu einem Drahtseilakt, denn die Signale des Partners sind selten eindeutig. Dies macht es gerade in den zahlreichen Alltagssituationen besonders schwierig, zwischen Phasen des Anlehnens und denen des Loslassens variieren zu können. Dadurch drohen in einem Fall starke Einsamkeits- und Verlassenheits-Gefühle, im anderen Fall die Angst, sich verschlungen und eingeengt zu fühlen.

 

In den genannten Fällen können Konflikte besonders heftig eskalieren und Beziehungsprobleme so sehr verschärfen, dass es externer Hilfe bedarf, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Sollten Sie in Ihren Beziehungen immer wieder auf die gleichen Regulationsprobleme bei der Befriedigung Ihrer Nähe- oder Distanzbedürfnisse stoßen, unterstütze ich Sie gerne dabei, die persönlichen Gründe dafür zu entdecken und entsprechende Lösungen zu finden. Über die Bearbeitung von Nähe-Distanz-Konflikten im Rahmen einer Paartherapie erfahren Sie hier mehr.

Wenn Du etwas haben möchtest, was Du noch nie gehabt hast, dann tu etwas, das Du noch nie getan hast!