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Innere Konflikte im Fühlen und Denken

Widersprüche zwischen unserem Selbstbild und den Anforderungen, die entweder wir selbst oder unsere Umwelt an uns stellen, führen regelmäßig zu inneren Konflikten. Wir beginnen schon früh, unsere Neigungen, Stärken und Schwächen zu entwickeln. Dazu gehören sowohl, ob wir uns anderen Menschen eher gefühlmäßig oder verstandesmäßig nähern, aber auch, ob wir Probleme zunächst theoretisch durchdenken oder sie möglichst bald praktisch zu lösen versuchen. Was wir uns zutrauen, wovor - zumindest unbewusst - Angst haben und was wir über uns denken, wird schon nachhaltig in unserer Kindheit geprägt:

  • Durften wir unseren ersten Emotionen wie Angst, Wut, Trauer und Freude unverfälscht Ausdruck verleihen oder war es besser, bestimmte Gefühle nicht zu zeigen und in der Folge am besten auch gar nicht zu spüren?
  • Führte unser Schreien, Lächeln und Weinen zur Befriedigung unserer Bedürfnisse oder bekamen wir immer das Gleiche, ganz unabhängig, was wir taten?
  • Mit welchen frühen Glaubenssätzen, versuchten wir unsere Welt und unseren Platz in dieser Welt gedanklich zu erfassen?

Haben wir früh erfahren, dass bestimmte Gefühle, Gedanken oder Handlungsimpulse unerwünscht waren, neigen wir dazu, diese zu ignorieren, zu verdrängen, zu projizieren oder umzudeuten. Alle diese Schutz- und Abwehrmechanismen sind jedoch hinderlich beim Aufbau eines „gesunden Selbstbewusstseins“, das ein wichtiger Garant für die Lösung von Konflikten ist. Ob wir uns als Gefühlsmensch, Tatmensch oder Denker gefordert fühlen, beeinflusst unser Selbstbewusstsein wesentlich, auch da sich unser Selbstbild aus unterschiedlichen Quellen speist: 

  • Selbstliebe
    Wie gut können wir unsere Gefühle und Bedürfnisse spüren und entsprechend für uns sorgen?
  • Selbstwert
    Was denken wir über unseren Wert für uns selbst und andere?
  • Selbstvertrauen
    Wie groß ist unser Vertrauen in die eigenen Handlungsimpulse und unsere Schaffenskompetenz? 

Sind Teile unseres Selbstbildes überwiegend negativ geprägt, beeinflussen Sorgen, Zweifel oder Abhängigkeit unser Wohlbefinden maßgeblich.

 

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